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√úberlingen

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Inhaltsverzeichnis

√úberlingen am Bodensee

√úberlingen am Bodensee ist eine Stadt im Bodenseekreis am n√∂rdlichen Bodenseeufer. Sie ist nach der Kreisstadt Friedrichshafen die zweitgr√∂√üte Stadt im Bodenseekreis und ein Mittelzentrum f√ľr die umliegenden Gemeinden. Seit dem 1. Januar 1993 ist √úberlingen Gro√üe Kreisstadt.

Geographie

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√úberlingen, Blick vom Bodensee
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Die Seepromenade von √úberlingen
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√úberlingen um 1900
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√úberlingen mit Bodensee

√úberlingen liegt am √úberlinger See genannten Teil des Bodensees. Das Hinterland ist eine h√ľgelige Mor√§nelandschaft, die in der letzten Eiszeit gepr√§gt wurde.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Überlingen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Westen genannt und gehören mit Ausnahme von Bodman-Ludwigshafen und Stockach, die zum Landkreis Konstanz gehören, alle zum Bodenseekreis:

Sipplingen, Bodman-Ludwigshafen, Stockach, Owingen, Frickingen, Salem und Uhldingen-M√ľhlhofen.

Mit den Nachbargemeinden Owingen und Sipplingen hat die Stadt eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Stadtgliederung

Das Gemeindegebiet √úberlingens besteht aus der Kernstadt und den im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliederten ehemalig selbstst√§ndigen Gemeinden Bambergen, Bonndorf, Deisendorf, H√∂dingen, Lippertsreute, Nesselwangen und Nu√üdorf. Die eingegliederten Orte sind heute zugleich Ortschaften im Sinne der baden-w√ľrttembergischen Gemeindeordnung, das hei√üt, sie haben jeweils einen von den Wahlberechtigten bei jeder Kommunalwahl neu zu w√§hlenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. In jeder der Ortschaften gibt es eine Ortsverwaltung, deren Leiter der Ortsvorsteher ist.

Zu fast allen Stadtteilen und zur Kernstadt gehören noch viele räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen, die oft wenige Einwohner haben oder Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Bezeichnung sich im Laufe der Bebauung ergeben hat und deren Grenzen dann meist nicht genau festgelegt sind. Teilweise handelt es sich um ehemals selbständige Gemeinden oder Gemeindeteile, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eingemeindet oder mit anderen Gemeinden zusammengeschlossen wurden. Im Einzelnen sind zu nennen:

in der Kernstadt: Altbirnau, Andelshofen, Aufkirch, Brachenreute, Br√ľnnensbach, Goldbach, H√∂llwangen, Hohenlinden, Kogenbach, Rengoldshausen, Restlehof, Reuteh√∂fe, Weiherh√∂fe
zu Bambergen: Forsthaus Hohrain, Heffh√§usle, Neuhof, Ottom√ľhle, Reuthem√ľhle, Sch√∂nbuch
zu Bonndorf: Buohof, Eggenweiler, Fuchsloch, Haldenhof, Helchenhof, Kaienhof, Negelhof, Talm√ľhle, Walpertsweiler
zu Deisendorf: Hasenweide, Katharinenhof, Klammerhölzle, Königshof, Nonnenhölzle, Scheinbuch, Wilmershof
zu Hödingen: Länglehof, Spetzgart
zu Lippertsreute: Bruckfelder M√ľhle, Ernatsreute, Hagenweiler, Hebsack, Hippmannsfelderhof, In der hohen Eich, Neues Haus, Oberhof, Schellenberg, Steinh√∂fe, Wackenhausen
zu Nesselwangen: Alte Wette, Fischerhaus, Hinterberghof, Katzenh√§usle, Ludwigshof, M√ľhlberghof, Reutehof, Sattlerh√§usle, Vorderberghof, Weilerhof
zu Nußdorf: Untermaurach

Raumplanung

√úberlingen bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Bodensee-Oberschwaben, deren Oberzentren die St√§dte Ravensburg, Weingarten und Friedrichshafen (in Funktionserg√§nzung) sind. Zum Mittelbereich √úberlingen geh√∂rt der westliche Bereich des Bodenseekreises, im Einzelnen neben √úberlingen noch die St√§dte und Gemeinden Daisendorf, Frickingen, Hagnau am Bodensee, Heiligenberg, Meersburg, Owingen, Salem, Sipplingen, Stetten und Uhldingen-M√ľhlhofen.

Gehobene Gastronomie

√úberlingener Angebote

Geschichte

Im fr√ľhen Mittelalter befand sich hier ein k√∂nigliches Landgut, welches "Iburinga" hie√ü. Im achten Jahrhundert wurde Iburinga urkundlich erw√§hnt. Um 1180 erhielt Iburinga die Marktrechte, 1268 wurde daraus die Freie Reichsstadt √úberlingen.

Basis der wirtschaftlichen Selbst√§ndigkeit war der Handel mit Salz, Getreide und Wein √ľber den Bodensee.


Besatzungszeiten durch die Schweden und die Franzosen

1802 kam die bis dahin selbst verwaltete Reichsstadt zum Großherzogtum Baden.

Nach dem Krieg geh√∂rt √úberlingen zum Bodenseekreis des Landes Baden-W√ľrttemberg in der Bundesrep. Deutschland.

Filme

Quelle: YouTube Quelle: YouTube
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Literatur

  • Badisches St√§dtebuch; Band IV 2. Teilband aus Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte ‚Äď Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst√ľtzung des Deutschen St√§dtetages, des Deutschen St√§dtebundes und des Deutschen Gemeindetages. Hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart 1959
  • Otto Gruber: √úberlinger Profanbauten des 15. und 16. Jahrhunderts, Karlsruhe, 1914
  • Stadt √úberlingen (Hrsg.): √úberlingen. Bild einer Stadt. In R√ľckschau auf 1200 Jahre √úberlinger Geschichte. 770‚Äď1970. Konrad, Wei√üenhorn 1970
  • Hans Schleuning (Red.): √úberlingen und der Linzgau am Bodensee. (Teilauflage auch als: Der Kreis √úberlingen). Theiss, Stuttgart 1972, ISBN 3-8062-0102-1
  • Dieter Helmut Stolz: Geliebtes √úberlingen. Ein Gang durch Geschichte und Kultur der Stadt am Bodensee. Mit Stadtrundgang. Mit zahlr. Fotos von Siegfried Lauterwasser. 2., √ľberarb. Auflage. Konstanz: Verlag des S√ľdkurier, 1981, 91 S.
  • Bettina Bernhard: ‚ÄěKur am und im See, Alpenblick inklusive‚Äú. Das Kneippheilbad √úberlingen. In: Wolfgang Niess, S√∂nke Lorenz (Hrsg.): Kult-B√§der und B√§derkultur in Baden-W√ľrttemberg. Markstein, Filderstadt 2004, ISBN 3-935129-16-5
  • Michael Brunner, Marion Harder-Merkelbach (Hrsg.): 1100 Jahre Kunst und Architektur in √úberlingen (850‚Äď1950). Begleitbuch zur Ausstellung der St√§dtischen Galerie √úberlingen. Imhof Verlag, Petersberg 2005, ISBN 3-86568-032-1
  • Oswald Burger: Der Stollen. √úberlingen, 6. Auflage 2005. ISBN 3-86142-087-2 (Dokumentation zum KZ Aufkirch, Goldbacher Stollen, kurzer Abschnitt √ľber KZ-Friedhof Birnau)
  • Oswald Burger, Hansj√∂rg Straub: Die Levingers. Eine Familie in √úberlingen. Eggingen 2002, ISBN 3-86142-117-8 (geschildert werden nebenbei auch die √úberlinger Vereine um 1900 und die Zeit des Gro√üherzogtums bzw. des Staates Baden)

Verweise und Quellen


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel √úberlingen aus der freien Enzyklop√§die Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz f√ľr freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verf√ľgbar.





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