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Friedrichshafen Hofen

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Inhaltsverzeichnis

Hofen

Hofen ist ein Ortsteil von Friedrichshafen am Bodensee.

Lage: Straßen, Wege und Plätze in Hofen

Sehenswürdigkeiten des Hofener Geschichtspfad

Gastronomie und Hotels

Bewohner

Die Bewohner von Hofen werden Hofener genannt.

Vereine

Folgende Vereine stammen aus Hofen:

Historische Ereignisse

  • Vermutlich gab es bereits um 1085 ein Nonnenkloster, das den Namen des Weilers Hofen übernahm.
  • 1089 Erstmalige Erwähnung des Kloster Hofen (Schloss Friedrichshafen) als eine Stiftung der Gräfin Bertha von Buchhorn, der Gemahlin des Grafen Otto I. von Buchhorn. Das Benediktinerinnen-Kloster Hofen war ein Benediktinerinnenkloster. Es befand sich im Areal des Buchhorner Grafensitzes, an der Stelle des heutigen Schlosses. Nach dem Tod des Grafen Otto II. 1089 fielen die Hausgüter und mit ihnen das Kloster Hofen an Herzog Welf IV.
  • 1100 wurde die benachbarte Pfarrkirche St. Andreas und Pantaleon der Grafen von Buchhorn wurde dem Kloster unterstellt.
  • 1101 schenkt Herzog Welf IV das Kloster seinem Hauskloster Weingarten, welches einen Propst zu seiner Leitung entsandte.
  • 1215 wurde die Kirche neu erbaut.
  • Hofen taucht bereits im 13. Jahrhundert als Name für einen Weiler am Bodensee auf.
  • Der Klosterbezirk bildete ursprünglich mit dem gleichnamigen Dorf Hofen einen Gerichtsbezirk.
  • Im 13. Jahrhundert erhielt das Kloster nach dem benachbarten Weiler den Namen Kloster Hofen.
  • Neben Hofen gehörte auch Untermeckenbeuren und Waggershausen zum Bezirk Hofen.
  • Der Klosterbezirk unterstand - gemeinsam mit dem gleichnamigen Dorf - der Gerichtsbarkeit des Schenken von Schmalegg-Ittendorf.
  • Nachdem das Kloster Hofen im späten Mittelalter versucht hatte, selbständig zu werden, erhob der Abt von Weingarten Einspruch, klagte die Schwestern schlechter Verwaltung an und ließ das Kloster Hofen 1419 aufheben. Der Besitz des Klosters, zwei Dörfer und einige Streugüter, wurden fortan von einem Propst als Propstei verwaltet.
  • 1524 wird das Kloster Hofen durch die Reichsstadt Überlingen an die Stadt Buchhorn verkauft
  • 1548 wird das Kloster Hofen durch die Reichsstadt Buchhorn an das Kloster Weingarten
  • Bis 1594 residierte aber noch ein Weingartner Mönch als Propst in Hofen.
  • Im Lauf des Dreißigjährigen Krieges wurden die Klostergebäude im Jahr 1634 von den Schweden niedergebrannt und zerstört.
  • Danach wurde der Klosterbetrieb wiederbelebt.
  • 1654-1661 entstand an der Stelle dieser zerstörten Propstei unter Leitung von Michael Beer ein "Neuer Bau" für die Verwaltung der Klostergüter.
  • 1695-1701 wurde unter Leitung von Christian Thumb ein stattlicher Konventbau und eine prächtige Kirche errichtet und mit Stuckarbeiten von Vater und Sohn Schmuzer ausgestattet. So gab es eine wesentlich größere Klosteranlage samt Kirche.
  • 1702 Einweihung von einem Männerkonvent als Priorat Hofen
  • 1802 fiel das Priorat mit Weingarten an den Fürsten von Oranien-Nassau, der es sogleich aufheben ließ.
  • 1803 wurde das Reichskloster Weingarten säkularisiert, gemeinsam mit Kloster und Dorf Hofen.
  • 1804 wurde das Kloster durch Österreich eingezogen.
  • 1806 wird Hofen im Pressburger Frieden durch Napoleon an Württemberg überschrieben.
  • 1811 wird das Dorf Hofen mit der Stadt Buchhorn zur Stadt Friedrichshafen vereinigt.
  • 1811 wird die Klosteranlage der württembergischen Hofdomänenkammer zugeteilt, die Kirche der neu gegründeten evangelischen Kirchengemeinde Friedrichshafen zur Verfügung gestellt.
  • Die ehemalige Klosterkirche wird seit 1812 als Pfarrkirche der Evangelischen Kirchengemeinde Friedrichshafen genutzt.
  • Die Klosteranlage wurde ab 1824 zur Sommerresidenz für die Könige von Württemberg umgebaut.
  • Aus der barocken Klosteranlage wurde das Schloss Friedrichshafen des Hauses Württemberg.
  • Seither wird das Kloster Hofen als Schloss Friedrichshafen, die Kirche als Schlosskirche bezeichnet.
  • Bis heute wird es durch das Haus Württemberg als Privatbesitz verwaltet.

Literatur

Quellen und Verweise

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hofen_(Friedrichshafen)#Geschichte aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.





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