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Salzstadel

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Im Jahr 1755 schlossen Maximilian III. Joseph, Kurfürst von Bayern, dreizehn Kantone der Schweiz und die damalige Stadt Buchhorn einen Salzvertrag. Daraufhin entstand 1759/60 als Warenmagazin ein 95 Meter langer Salzstadel. Nach Aufgabe des Salzhandels über Buchhorn fand das Gebäude nach 1810 neue Verwendung als Lagerhaus im Warenverkehr (z. B. im Getreidehandel) und ab 1827 im Zolldienst. Bis zu seiner Zerstörung während des Zweiten Weltkriegs gab das Bauwerk dem Stadtbild ein besonderes Aussehen. Von 1851 bis 1933 nutzte die Eisenbahn die östliche Hälfte des Gebäudes. Nach Umbauten waren Teile des Salzstadels von 1933 bis 1944 vom Dorniermuseum, dem städtischen Verkehrsamt und einigen Geschäften belegt. Am 28.4.1944 zerstört, erhielt der Salzstadel ein Notdach und wurde dann erneut Quartier für den Einzelhandel und ein Café, bis der Westteil 1964 und der Ostteil 1972 für den Neubau der Kreissparkasse abgebrochen wurden. Später wurde an dieser Stelle das heutige „Kulturzentrum K42“ neu gebaut.

Bilder

Ehemaliger Salzstadel.jpg

Literatur

  • Stadt Friedrichshafen (Hrsg.): Geschichtspfad Friedrichshafen - Ein historischer Führer, Friedrichshafen 2001, ISBN 3895493015.

Quellen und Verweise





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