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Liechtenstein

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Der Staat und FĂĽrstentum Liechtenstein liegt in Europa zwischen der Schweiz und Ă–sterreich.

Liechtenstein (amtlich Fürstentum Liechtenstein; liechtensteinerisch: Förschtatum Liachtaschta, Füarstatum Liachtastoo, Fürstatum Liachtastei) ist ein Fürstentum und Binnenstaat im Alpenraum Mitteleuropas. Der sechstkleinste Staat der Erde besitzt eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage. Das Haus Liechtenstein stellt den Landesfürsten. Die Souveränität ist in Liechtenstein gleichermassen zwischen Fürst und Volk geteilt.

Das Alpenland Liechtenstein liegt am Alpenrhein und grenzt im Westen an die Schweiz und im Osten an Österreich. Es gliedert sich in zwei Wahlkreise und elf Gemeinden. Hauptort und Fürstensitz ist Vaduz, der flächenmässig grösste Ort ist Triesenberg und der bevölkerungsreichste Ort ist Schaan. Der stark kultivierte Norden (Unterland) und der weniger bewirtschaftete Süden (Oberland) charakterisieren die Landschaft des Fürstentums.

Liechtenstein ist mit etwa 37'500 Einwohnern[1] der kleinste Staat im deutschen Sprachraum. Deutsch ist Amts- und zugleich die Landessprache.[2] Der Ausländeranteil beträgt knapp 34 Prozent.[1]

Das Fürstentum gehörte dem Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, dem Rheinbund und dem Deutschen Bund an. Im August 1806 wurde es unabhängig und ist seit dem Zollvertrag mit dem Nachbarland im Jahr 1923 verwaltungsmässig und wirtschaftlich eng mit der Schweiz verbunden. Liechtenstein ist Mitglied der Vereinten Nationen (UNO) und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), gehört, wie die Schweiz, nicht der Europäischen Union (EU) an.

Der Staat war als Steueroase bekannt. Die Liechtensteiner Steueraffäre und Offshore-Leaks haben dazu beigetragen, dass Liechtenstein im November 2013 ein internationales Abkommen zur Verhinderung von Steuerflucht («OECD-/Europarats-Übereinkommen») unterzeichnete.[3][4]


Städte und Gemeinden des Fürstentums Liechtensteins

Literatur

  • Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des FĂĽrstentums Liechtenstein. Das FĂĽrstentum Liechtenstein. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 24). Hrsg. von der Gesellschaft fĂĽr Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1950. Vorlage:DNB.
  • David Beattie: Liechtenstein. Geschichte und Gegenwart. Triesen 2005, ISBN 3-905501-68-6 (leicht lesbare, besonders fĂĽrstentreue Geschichte Liechtensteins).
  • Das FĂĽrstentum Liechtenstein. Hrsg. vom Organisationskomitee 200 Jahre Souveränität 1806/2006, Vaduz 2006, ISBN 978-3-9521735-8-9 (Sammelband mit Artikeln zu Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur).
  • Christoph Maria Merki: Wirtschaftswunder Liechtenstein. Die rasche Modernisierung einer kleinen Volkswirtschaft im 20. Jahrhundert. ZĂĽrich 2007, ISBN 978-3-0340-0883-9 (Standardwerk zur Entwicklung der liechtensteinischen Wirtschaft und des Finanzplatzes in den letzten hundert Jahren).
  • Arno Waschkuhn: Politisches System Liechtensteins. Kontinuität und Wandel. Vaduz 1994, ISBN 3-7211-1020-X (Ăśberblickswerk zum politischen System).
  • Pierre Raton: Liechtenstein Staat und Geschichte. Liechtenstein-Verlag, Vaduz 1969.
  • Paul Vogt: BrĂĽcken zur Vergangenheit. Ein Text- und Arbeitsbuch zur liechtensteinischen Geschichte 17. bis 19. Jahrhundert. Amtlicher Lehrmittelverlag, Vaduz 1990.
  • Cornelia Herrmann: Die Kunstdenkmäler des FĂĽrstentums Liechtenstein, Neue Ausgabe Band II. Das Oberland Hrsg. von der Gesellschaft fĂĽr Schweizerische Kunstgeschichte (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 112) Bern 2007. ISBN 978-3-906131-85-6.
  • Cornelia Herrmann: Die Kunstdenkmäler des FĂĽrstentums Liechtenstein. Neue Ausgabe Band I. Das Unterland. Hrsg. von der Gesellschaft fĂĽr Schweizerische Kunstgeschichte (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 122) Bern 2013. ISBN 978-3-9523760-0-3.


Verweise und Quellen


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Liechtenstein aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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