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A98

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Die Bundesautobahn 98 (Abkürzung: BAB 98) – Kurzform: Autobahn 98 (Abkürzung: A 98) – ist eine derzeit nur in vier Teilstücken mit einer Länge von insgesamt 44,5 Kilometern fertiggestellte Autobahn im äußersten Süden von Baden-Württemberg. Sie verläuft derzeit zwischen dem Autobahndreieck Weil am Rhein und dem Autobahndreieck Hochrhein (A 861), Murg und Hauenstein, Waldshut-Tiengen und Lauchringen sowie zwischen dem Autobahnkreuz Hegau und der Anschlussstelle Stockach-Ost. Die restlichen Teilstücke zwischen Rheinfelden und Tiengen sind im Bau oder in Planung, eine ehemals geplante Fortsetzung von Stockach über Friedrichshafen und Lindau bis an die A 8 bei Irschenberg wird nicht mehr verfolgt.

Die Planungen der Fernstraße stammen aus den 1960er Jahren, diese sollte ursprünglich von Weil am Rhein bis zur A 8 bei Irschenberg verlaufen. Der größte Teil davon wurde aber aufgegeben. So wurde u. a. der Abschnitt nördlich des Bodensees aufgrund der dortigen Proteste durch einen drei- bis vierstreifigen Ausbau der B 31 ersetzt.

Der Planungsabschnitt Lörrach–Singen ist als „Hochrheinautobahn“ bekannt, der Abschnitt Singen–Lindau hätte die Bezeichnung „Bodenseeautobahn“ tragen sollen und die weitere Strecke zwischen Lindau und Irschenberg an der A 8 die Bezeichnung „Voralpenautobahn“.

Die Bezeichnung „Bodenseeautobahn“ wird seit der Planung für die A 81 im Abschnitt Stuttgart–Singen verwendet, die aus dem Ballungsraum Stuttgart zum beliebten Feriengebiet des Bodensees führt.

Weitere Planungen zum Anschluss der B 34 an die A 81 und die A 4 (Schweiz)

Es ist geplant, die A 81 in einem weiten Bogen südlich um Bietingen herumzuführen (Variante 3: „Nördlich: direkt“) und dabei die bestehende Bundesstraße 34 und die Biber jeweils mit einer Brücke zu überqueren. Im weiteren Verlauf soll die Autobahn in einem 4800 Meter langen Tunnel (davon 2000 Meter auf deutschem Gebiet) über die Bundesgrenze bis zur schweizerischen A4 kurz vor Schaffhausen-Herblingen verlaufen.

Dabei wird angenommen, dass bei der Inbetriebnahme des neuen Autobahnteilstücks keine Zollämter mehr notwendig sind. Sollten dennoch Zollämter erforderlich sein, ist das deutsche Zollamt an der Verbindung zur schweizerischen A4 bei Schaffhausen-Herblingen und das schweizerische Zollamt zwischen dem derzeitigen Autobahnende bei Bietingen und der neuen Brücke über die Biber vorgesehen. Beide Zollämter sollen so gebaut und gelegt sein, dass jeweils kein Rückstau in den neuen Grenztunnel erfolgt. Eine Trassierungskonzeption des Bundeslandes Baden-Württemberg existiert hierzu bereits.[1]

Literatur

  • Klaus Schefold, Alois Neher (Hrsg.): 50 Jahre Autobahnen in Baden-Württemberg. Eine Dokumentation. Im Auftrag des Autobahnamtes Baden-Württemberg. Autobahnamt Baden-Württemberg, Stuttgart 1986.
  • Hubert Krins: Bodenseeautobahn bedroht Kulturlandschaft. Zur Trassenführung beim ehemaligen Kloster Salem. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 4. Jg. 1975, Heft 1, S. 22–24 (PDF)

Links und Verweise

  1. Vorlage:Internetquelle

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